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Die BBS Fredenberg im Spiegel der Presse

Europawoche

"Wozu dienen die Milliarden?"

Verein Bürger Europas erklärte Fredenberger BBS-Schülern mögliche Wege aus der Finanzkrise

Von Jörg David

LEBENSTEDT. Eigentlich sollte man sich schon gegenseitig helfen, wenn man sich wie in der Europäischen Union zusammenschließt.

Das fand jedenfalls einer der Berufsschüler, die gestern in den BBS Fredenberg an einer Veranstaltung des Vereins Bürger Europas teilnahmen. Moderator Christoph Krakowiak und Dirk Gerlach von der Deutschen Bundesbank in Hannover als Referent wollten den etwa 100  Schülern aufzeigen, wie die EU-Staaten die Finanzkrise meistern und alle "unsere Zukunft sicherer gestalten".

Vor allem am ersten von zwei Veranstaltungstagen war Gerlach erstaunt über die zahlreichen Fragen, die sein Referat aufwarf. Er zeigte auf, wie die weltweite Wirtschaftskrise 2008 mit der Insolvenz der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers begann. Und wie die EU-Staaten in den Strudel gerieten, weil sie ihre Banken retteten.

Die Schüler wollten wissen, warum dies einige Länder wie Griechenland finanziell überfordern konnte. Oder was mit den Milliarden geschehe, die nach Athen fließen. "Das sind im Prinzip Kredite an den griechischen Staat, die an Spar-Auflagen gebunden sind", erklärte Gerlach. Als Volkswirt sei er überzeugt, dass nur Sparen aus der Krise führen könne. Bei den Wahlen in Griechenland und Frankreich hätten sich allerdings Parteien durchgesetzt, die eher die Nachfrage ankurbeln wollen.

In kleinerer Gruppe und mit Smartboard als schicker Unterrichtshilfe vertiefte Krakowiak das Thema. Alles mit aktuellen didaktischen Methoden und Überzeugungskraft. Nach vier Stunden hatten alle Schüler eingesehen, was der stellvertretende BBS-Leiter Andreas Heymann zur Begrüßung erklärt hatte: "Das Thema Europa betrifft uns alle."

Bürger Europas ist ein überparteilicher Verein. Hauptziel ist die Förderung der Einigung Europas und der aktive Dialog darüber. Mit europaweiten Aktionen sollen Menschen, oft Jugendliche, dafür begeistert werden, sich als Bürger Europas zu fühlen und die Vielfalt eines vereinten Europas als Bereicherung anzusehen.

Guten Morgen im Norden!

Den Dialog mit dem Handwerk führen Berufsbildende Schulen wie die am Fredenberg ständig. Am gestrigen Europatag aber stand der Besuch der Bäckermeister ganz im Zeichen des zusammenwachsenden Kontinents. Bäckerei-Fachverkäuferinnen und Bäcker brachten Europa kulinarisch auf den Punkt.

Da gab es zum Beispiel Aufläufe aus allen EU-Staaten. Bei leckerer Moussaka war bestimmt niemand mehr für den Ausschluss Griechenlands. Und dann noch international dekoriertes Gebäck - das war gewiss der schmackhafteste Punkt in der Europawoche an der Europaschule BBS Fredenberg.

Salzgitter Zeitung: 10. Mai 2012, Salzgitter Lokales, Seite 16

13 Holzkreuze sollen zur Vorsicht mahnen

Unter den tödlich verunglückten Motorradfahrern war eine Pastorin, die Spenden für Kradfahrer übergeben hatte

LEBENSTEDT."Unsere Schüler beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder an der Motorrad-Gedenkfahrt vom Lebenstedter Rathaus zum Braunschweiger Dom mit der Herstellung von Gedenkkreuzen", sagt Oberstudienrätin Beate Schmid-Kröll aus den Berufsbildenden Schulen Fredenberg. "Für die letzte Saison mussten leider 13Stück angefertigt werden". Die Kreuze stehen für die tödlich verunglückten Motorradfahrer im Bereich der Polizeidirektion Braunschweig.

Michael Scharf, Geschäftsführer der Ortsverkehrswacht Salzgitter nahm die Kreuze entgegen. Die Verkehrswacht bezahlt stets das Material für die Kreuze und ist mit verschiedenen Angeboten zur Motorradsicherheit an der Veranstaltung am Samstag, 28. April, beteiligt. Als besonders tragisch bezeichnete es Scharf, dass unter den Verunglückten auch eine 49-jährige Pastorin aus Loxstedt war, die Spendengelder für mehr Verkehrssicherheit der Krad-Fahrer im Harz übergeben hatte. Sie stürzte auf der B242 bei Clausthal-Zellerfeld auf regennasser Fahrbahn in einer scharfen Rechtskurve und geriet unter einen entgegenkommenden Linienbus.

Daniel Bätge, Lehrer der Klasse  11/2 "Fachpraxis Farbe" des Berufs-Vorbereitungsjahres übergab die Kreuze mit Lisa Fellenberg und Michael Szymkowski. Sie und zehn weitere Schüler der Berufsgruppen Maler und Tischler hatten die Kreuze im Unterricht gefertigt und beschriftet.

Lehrer Daniel Bätge (von links), die Schüler Lisa Fellenberg und Michael Szymkowski sowie Lehrerin Beate Schmid-Kröll von der BBS Fredenberg übergeben 13 Kreuze an Michael Scharf von der Verkehrswacht.

Salzgitter Zeitung: 25. April 2012, Salzgitter Lokales, Seite 17

Suizid - Wegsehen ist tödlich

Bild Schülerinnen bei der Ausstellung
Die Schülerinnen Christin Kröber, Janine Bedewitz, Denise Müller und Sina Greiling (von links) besuchten gestern die Ausstellung "Zuhören ist cool - Wegsehen ist tödlich". Foto: Elke Kräwer

Ausstellung zum Thema Selbsttötung in den Berufsbildenden Schulen eröffnet

Von Elke Kräwer

LEBENSTEDT. Das Thema Suizid ist eher eines zum Wegsehen, eines, bei dem man lieber auf Distanz geht.

Um dies zu ändern, haben sich die Berufsbildenden Schulen Fredenberg (BBS) dazu entschlossen, die Ausstellung "Zuhören ist cool. Wegsehen ist tödlich" des Vereins Suizidprävention, Hildesheim, an die Schule zu holen. Damit verbunden sind Workshops für die Schüler und eine Fortbildung für die Lehrkräfte.

Schulleiter Reinhard Bähre erklärte, dass auch er das Thema Selbsttötung immer beiseite geschoben habe. Bis er selbst einen Fall im Freundeskreis erleben musste. "Jetzt erst begreife ich, wie wichtig das ist." Das Thema Suizid sei in der jüngsten Zeit an der Schule etwas mehr in den Fokus gerückt, berichtete Schulpfarrer Martin Labuhn. "Insofern kam das Angebot des Vereins Suizidprävention genau richtig."

In den nächsten drei Wochen können sich die BBS-Schüler mit der Ausstellung über das Thema informieren und bekommen durch Workshops einen Einblick in Gründe und die Möglichkeiten zu helfen oder Hilfe zu finden. Betreut werden sie dabei von der Psychologin Alice Herwig, die im Verein für Schulen zuständig ist.

"Ich treffe bei meiner Arbeit häufig auf Schüler, die wenig über das Thema wissen." Aber es gebe auch die Schulklassen, die sich schon im Vorfeld damit beschäftigt haben. "Und manchmal brechen Schüler während der Workshops auch in Tränen aus, weil sie damit Erfahrungen gemacht haben", so die Psychologin.

Herwig wird mit den Schülern durch die Ausstellung gehen und ausgiebig mit den Gruppen sprechen. Und wenn jemand danach den Wunsch hat, allein mit ihr zu reden, steht sie dafür zur Verfügung. Die Lehrkräfte werden darüber hinaus eine Fortbildung durchlaufen, die sie in die Lage versetzen soll, Warnzeichen zu erkennen. "Sie müssen mit Situationen umgehen können, wenn zum Beispiel jemand eine Selbsttötung ankündigt oder es tatsächlich zu einem Suizid gekommen ist."

Die Ausstellung ist öffentlich und kann von Interessierten oder Gruppen auch von außerhalb der Schule im Erdgeschoss des Turmes zwei montags bis freitags zwischen 8 und 17.30 Uhr besichtigt werden. Gruppen können sich bei Pfarrer Labuhn unter 0  53  41/40  31 anmelden.

Salzgitter Zeitung: 2. Maerz 2012, Salzgitter Lokales, Seite 16

Ausstellung zur Suizidprävention in den BBS Fredenberg

"Zuhören ist cool. Wegsehen ist tödlich" richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene

LEBENSTEDT. Eine Ausstellung zur Suizidprävention ist vom 1. bis 23.März in den Berufsbildenden Schulen Fredenberg zu sehen.
In Deutschland nehmen sich laut Statistik jedes Jahr etwa 11000 bis 12000 Menschen das Leben, heißt es in einer Mitteilung der Schule. Die Ausstellung unter dem Motto "Zuhören ist cool. Wegsehen ist tödlich" richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, deren Altersgruppen in besonderem Maße von dem Thema betroffen sind.
Konzipiert und erstellt ist die Ausstellung vom Verein Suizidprävention aus Hildesheim, der über das Thema Suizid aufklären will. Ziel sei es, Auswege aus Problemsituationen aufzuzeigen und deutlich zu machen, dass es außer einem Suizid(-versuch) auch andere Lösungen gibt. Nicht Vermeidung des Themas aus Gefühlen der Unsicherheit und Beklemmung heraus sei das Richtige. Vielmehr gelte es, über Suizid zu reden, um ihn zu verhindern.
Die Schule lädt zur Ausstellungseröffnung am 1. März um 11:00Uhr in den Verwaltungstrakt (Erdgeschoss Turm 2) der Berufsbildenden Schulen Fredenberg, Hans-Böckler-Ring 18-20, ein. Bis zum 23. März ist die öffentliche Ausstellung dort montags bis freitags von 8 bis 17.30 Uhr zu sehen.

Salzgitter Zeitung: 29. Februar 2012, Salzgitter Lokales, Seite 14

Auf Beruflichem Gymnasium zum Abitur

BBS Fredenberg und Erhard-Schule informieren

LEBENSTEDT. Die Beruflichen Gymnasien (BG) bieten einen alternativen Weg zum Abitur. In einem dreijährigen Bildungsgang von Klasse 11 bis 13 bieten sie zudem eine grundlegende berufliche Orientierung in den Bereichen Technik, Gesundheit und Soziales oder Wirtschaft. Ferner bestehe die Möglichkeit für Schüler der allgemeinbildenden Gymnasien, schon nach der 9.  oder der 10. Klasse ins BG zu wechseln, teilen die Schulen in einer Presseerklärung mit.

Gemeinsame Veranstaltung

Die Berufsbildenden Schulen Fredenberg und die Ludwig-Erhard-Schule informieren in einer gemeinsamen Abendveranstaltung über diese Bildungsangebote. Sie findet statt am Mittwoch, 15.Februar, von 18  Uhr an im großen Konferenzraum der Berufsbildenden Schulen Fredenberg, Hans-Böckler-Ring 18-20 - rechtzeitig vor der Bewerbungsfrist Ende Februar.

Im nächsten Schuljahr beginnt das BG Technik an den Berufsbildenden Schulen Fredenberg am 1. August mit dem neuen Schwerpunkt "Mechatronik". Mechatronik ist ein übergreifendes Gebiet der Ingenieurwissenschaften mit den Einzeldisziplinen Mechanik, Elektronik und Informatik. Damit ist dieses neue Angebot auf den Industriestandort Salzgitter ausgerichtet.

Weitere Angebote

Die BBS Fredenberg bieten zudem im BG Gesundheit und Soziales den Schwerpunkt Ökotrophologie (Ernährungswissenschaft) an. Die Ludwig-Erhard-Schule hält außer dem BG Wirtschaft (Wirtschaftsgymnasium) das BG Gesundheit und Soziales, Schwerpunkt Gesundheit/Pflege bereit
Salzgitter Zeitung: 27. Januar 2012, Salzgitter Lokales, Seite 19

Schon bei Tempo 50 sind Fußgänger ohne Chance

2400 Fahranfänger auf BBS-Verkehrssicherheitswoche

Von Elke Kräwer

LEBENSTEDT. Quietschende Reifen, ein furchtbarer, lauter Knall und dann ist alles still. An den meisten der Schüler der Berufsbildenden Schulen Fredenberg (BBS) ging diese drastische Demonstration gestern nicht spurlos vorüber. Noch bis Freitag steht für sie die Verkehrssicherheitswoche auf dem Lehrplan. Die jungen Fahranfänger werden mit verschiedensten Aktionen auf die Gefahren rund ums Autofahren aufmerksam gemacht.

Glücklicherweise handelte es sich bei dem angefahrenen Fußgänger nur um einen Dummy, mitgebracht von der Verkehrswacht Minden-Lüddecke. Es gibt kein Blut auf der Straße, keine Sirenen, keine Tränen. Nichts ist echt. Wie schnell aus diesem Crashtest Realität werden kann, versucht Moderator Burghardt Lübker klar zu machen.

Der Polizist weiß, wovon er redet, er kennt es aus beruflicher Erfahrung. "Schon bei einer Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde hat der Fußgänger kaum eine Chance." Zu hohe Geschwindigkeit sei sehr oft die Ursache für Unfälle und nicht selten für sehr schwere, mit Verletzten und Toten. Er erzählt von einem leer gebliebenen Stuhl in einer Schulklasse, auf dem am Morgen nach dem Unfall nur noch ein Blumenstrauß liegt.

"Wir wissen, dass viele bei diesen Demonstrationen ein Aha-Erlebnis haben", betonen Wolf-Tammo Köhne, Vorsitzender der Verkehrswacht Salzgitter und Andreas Heymann, stellvertretender Leiter der BBS. Deshalb findet diese Sicherheitswoche seit mehr als zehn Jahren immer wieder statt. "Wir hoffen, dass Sie vom Gas gehen und nicht fahren, wenn Sie getrunken haben", sagt Michael Scharf, Polizist und Geschäftsführer der Verkehrswacht Salzgitter.

Dafür bieten die Fachleute und Lehrkräfte einiges auf. Fahr- und Überschlagssimulatoren, Fahrtraining, Erste-Hilfe-Kurse und Vorträge sollen für Aufklärung sorgen. Finanziert wird dies aus Mitteln der Deutschen Verkehrswacht und des Bundesministeriums für Verkehr Und die Autos, die in dieser Woche auf der Strecke bleiben, stammen von Verkehrswacht-Mitglied Thorsten Brandeis.

Salzgitter Zeitung: 22. September 2011, Salzgitter Lokales, Seite 18

 

Zusammenarbeit über 1800 Kilometer

Bild: Projektbeteiligte
Am Projekt beteiligt (von links): BBS-Schulleiter Reinhard Bähre, MAN-Ausbilder Matthias Keller, die Auszubildenden Maurice Liersch, Isabel Kühner, Felix Rümmler, Yunus Atik, Philipp Feindt, Jutta Mecklenborg, Berufsschullehrerin Andrea Pabst und Schulleiter der Beruflichen Lehranstalt Nr. 22, Alexander Basarow.

 

Auszubildende schließen erfolgreich Projekt mit Patenschule in Staryi Oskol ab

Von Jan-Michael Schürholz

LEBENSTEDT. Das Projekt: Ein Locher. Das Besondere: Auszubildende der BBS Fredenberg und Schüler der Beruflichen Lehranstalt Nr. 22 Staryi Oskol in Russland setzten erstmals gemeinsam ein Projekt um. Das Ergebnis wurde jetzt in den BBS Fredenberg präsentiert.

"Auch wenn es anstrengend war, hatten wir sehr viel Spaß", sagt Philipp Feindt, Auszubildender bei MAN Salzgitter. Zusammen mit fünf weiteren Auszubildenden des Unternehmens aus dem vierten Lehrjahr arbeitete er rund ein Jahr an dem Locher. Begleitet wurde die Gruppe durch ihren Ausbilder Matthias Keller und die Berufsschullehrerin Andrea Pabst.

Die Kommunikation sei dabei über das Computer-Programm Skype erfolgt, berichten die Auszubildenden. Denn beide Städte liegen rund 1800 Kilometer voneinander entfernt. Die sprachlichen Barrieren hätten sie häufig mit Hilfe von Dolmetschern überwunden. "Das Problem war, dass nicht immer alle Begriffe bekannt waren", sagt Isabel Kühner, MAN-Auszubildende. Häufig hätten sie deshalb die Begriffe im Vorfeld mit den Dolmetschern abgeklärt, damit diese sich nach dem Fachbegriff erkundigen konnten. "Oder wir haben die Begriffe einfach umschrieben."

Die Umsetzung des Projektes sah vor, dass die Auszubildenden keinerlei Materialen erhielten, bis auf eine 3D-Grafik des Lochers. Diese stamme von einem Lehrer, der die Grafik zu Unterrichtszwecken einsetze, informiert Reinhard Bähre, Schulleiter der BBS Fredenberg. Entsprechend hätten alle Zeichnungen und Fertigungspläne von den Jugendlichen selber erstellt werden müssen.

"Die Auszubildenden sollten ihre eigenen Erfahrungen sammeln", sagt Keller und ist mit seiner Gruppe zufrieden. Während der Umsetzung sei auch der Austausch einzelner Bauteile vorgesehen gewesen, berichten die Auszubildenden. "Das hat aber leider nicht funktioniert, da die russischen Schüler ihren Locher geklebt hatten", bedauert Isabel Kühner. "In jedem Fall war dies ein einmaliges Erlebnis", sagt Maurice Liersch. Auch vor Ort hätten sich deutsche und russische Schüler gut verstanden. Im Mai erfolgte bereits die Präsentation in der russischen Schule.

Seit 1994 besteht zwischen den beiden Schulen eine Partnerschaft, die aus der Städtepartnerschaft zwischen Salzgitter und der russischen Stadt hervorgegangen ist und sich zu einer Ausbildungspartnerschaft weiterentwickelt hat.

Salzgitter Zeitung: 7. September 2011, Salzgitter Lokales, Seite 18

Crash-Tests warnen vor Ernstfall

Berufsschulen Fredenberg veranstalten ab 19. September Verkehrssicherheitswoche

LEBENSTEDT. Damit vor allem junge Fahrer sicher auf den Straßen und Bürgersteigen unterwegs sind, veranstalten die Berufsbildenden Schulen (BBS) Fredenberg eine Verkehrssicherheitswoche vom 19. bis 23. September.

Das gemeinsame Anliegen aller Partner ist die Sicherheit der Fahranfänger. "Die Ortsverkehrswacht Salzgitter wird sich finanziell und mit Personal einbringen, denn jede Schülerin und jeder Schüler, der durch die Aktionen nicht zum Verkehrsopfer wird, rechtfertigt den Aufwand", sagt Wolf-Tammo Köhne, Vorsitzender der Salzgitteraner Verkehrswacht. Polizeioberkommissar Michael Scharf wird die Sicherheitswoche die gesamte Zeit begleiten. Er ist Verkehrssicherheitsberater der Polizei und ehrenamtlicher Geschäftsführer der Verkehrswacht.

Höhepunkte der Sicherheitstage werden am Mittwoch, 21. September, Crash-Tests sein. Ab 11.20 und ab 13.10 Uhr kann jedermann jeweils für rund 90 Minuten hautnah miterleben, wie mit Fahrzeugen in unterschiedlicher Geschwindigkeit andere Autos, Fahrräder und Personenpuppen angefahren werden. Zu dieser nicht alltäglichen Vorführung auf dem Parkplatz hinter Turm 4 sind auch Gäste eingeladen.

Die Volkswagen-Unfallforschung wird über Unfallfolgen informieren, die Landesverkehrswacht erarbeitet mit Schülern typische Verkehrssituationen, und das Rote Kreuz vermittelt Erste-Hilfe-Maßnahmen am Unfallort. Mit Fahrsimulationen werden Überschläge, Auffahrunfälle, Alkoholfahrten und Bremssimulationen sowie Reaktions- und Sehtests veranstaltet.

Die Polizei informiert über das Problem illegaler Drogen und ihre Folgen und zeigt ihre Möglichkeiten der Geschwindigkeitsüberwachung. Die Aktion "Junge Fahrer" will Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf spannende Art ernste Inhalte zur Verkehrssicherheit vermitteln.

Salzgitter Zeitung: 7. September 2011, Salzgitter Lokales, Seite 18

Erlebnispädagogik ist erster Schritt für die weitere Zusammenarbeit

Bild: Kimberly klettert mutig die Feuerleiter hoch. Arne Ehlers (Elisabethstift, rechts) und Brigitte Kalisch-Menken (BBS) schauen zu.
Kimberly klettert mutig die Feuerleiter hoch. Arne Ehlers (Elisabethstift, rechts) und Brigitte Kalisch-Menken (BBS) schauen zu. Foto: Stefanie Hiller

Elisabethstift und BBS Fredenberg unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Von Stefanie Hiller

SALZGITTER. Die Jugendhilfeeinrichtung Elisabethstift und der Fachbereich Sozialpädagogik der Berufsbildenden Schulen (BBS) Fredenberg wollen in Zukunft noch stärker kooperieren. Geplant ist außerdem die Einführung eines neuen Lernangebotes "Heimerziehung" im Rahmen der Erzieherausbildung.

Es habe sich herausgestellt, dass sich im Bereich Jugendhilfe in der Heimerziehung in absehbarer Zeit ein eklatanter Fachkräftemangel abzeichne, erklärten die Vertreter von BBS und Elisabethstift. Mit der Einführung des neuen Lernangebotes für angehende Erzieher soll diesem Mangel durch Qualifizierung entgegengewirkt werden.

Schriftlich festgehalten ist die verstärkte Zusammenarbeit in einer Kooperationsvereinbarung, die gestern beim gemeinsam organisierten Erlebnistag von Vertretern beider Institutionen unterzeichnet wurde.

Im Bereich Erlebnispädagogik kooperieren Elisabethstift und BBS Fredenberg schon länger. Aus dieser Zusammenarbeit entstand die Idee eines Erlebnistages für die rund 130  Kinder und Jugendliche, die im Elisabethstift betreut werden.

Auf dem Gelände der Einrichtung am Schäferstuhl gab es, betreut von Mitarbeitern des Elisabethstiftes und angehenden Erziehern der BBS, viele Angebote, darunter eine Bewegungslandschaft in der Halle, Hochseil-Lianengang, Kistenklettern, Kletterwand, Trampolin, Bogenschießen und Schwimmen im Pool.

Die Kinder erlebten, dass sie etwas bewirken können. "Sie können stolz und zufrieden sein", erläuterte Elisabethstift-Regionalleiter Arne Ehlers den erlebnispädagogischen Ansatz. Die Erlebnisarbeit unterstütze die Kinder bei der Selbstfindung und mache ihnen deutlich, was sie schon alles können und dass Anstrengung dazu führe, dass man etwas bisher Unbekanntes erreichen könne.

Die BBS-Vertreter Brigitte Kalisch-Menken, Leiterin der Abteilung Sozialpädagogik, und Hermann Ziola, Leiter des optionalen Lernangebotes Erlebnispädagogik, wollen mit Unterstützung des Elisabethstiftes verstärkt Praxisbezug in die Erzieherausbildung einbringen. Geplant sind darüber hinaus viele gemeinsame Projekte.

Salzgitter Zeitung: 18. Juni 2011, Salzgitter Lokales, Seite 21

Auszeichnung des Fördervereins der BBS Fredenberg für soziales Enagement

Bild: Die Preisträger auf einem Blick (von links): Petra Behrens-Schröter (Diakonie), Manja Straub, Anja Putz, Katharina Gentemann, Doreen Dube, Alyssa Willun, Mandy Dettmann, Lehrerin Brigitte Kopp, Chantal Nitschke, Brigitte Kalisch-Menken (Vorsitzende Förderkreis), Janna Knüsting, Lehrer Thomas Schapock, Tayfun Yuvanc und Schulleiter Reinhard Bähre. Es fehlen: Rebecca Susla und Yasemin Sengün.
Die Preisträger auf einem Blick (von links): Petra Behrens-Schröter (Diakonie), Manja Straub, Anja Putz, Katharina Gentemann, Doreen Dube, Alyssa Willun, Mandy Dettmann, Lehrerin Brigitte Kopp, Chantal Nitschke, Brigitte Kalisch-Menken (Vorsitzende Förderkreis), Janna Knüsting, Lehrer Thomas Schapock, Tayfun Yuvanc und Schulleiter Reinhard Bähre. Es fehlen: Rebecca Susla und Yasemin Sengün. Foto: Bernward Comes

"Ich engagiere mich nicht für Preise"

Elf Schüler der BBS Fredenberg erhalten für ihr soziales Engagement eine Auszeichnung vom Förderverein

Von Michael Hahn

LEBENSTEDT. "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" - unter diesem Motto steht die Auszeichnung des Förderkreises der Berufsbildenden Schulen Fredenberg, mit der sozial engagierte Schüler jährlich geehrt werden.

"Wir wollen die Integration und das Zusammenleben an der Schule und auch außerhalb fördern und unsere diesjährigen Preisträger haben dabei tatkräftig mitgewirkt", erklärt Brigitte Kalisch-Menken, Vorsitzende des Fördervereins und Lehrerin.

Es habe sich eine Tradition an der Schule entwickelt, nicht nur die leistungsstärksten Schüler zu ehren, sondern vor allem auch das soziale Engagement zu würdigen, sagt Schulleiter Reinhard Bähre.

"Ich habe noch nie einen jungen Menschen gesehen, der sich so für die Belange seiner Mitschüler einsetzt wie Tayfun", erklärt Thomas Schapock (Lehrer im Metallbereich/Industrie-Mechaniker) in seiner Laudatio für seinen Schüler und Klassensprecher. Das Verhalten von Tayfun Yuranc sei einzigartig und er freue sich, den mit 80 Euro dotierten Preis überreichen zu dürfen, so Schapock weiter.

Der Geehrte selbst freut sich über den Preis, sagt aber auch: "Ich engagiere mich nicht für Preise." Er sei einfach so und helfe seinen Mitmenschen gerne.

Neben Tayfun bekamen auch Manja Straub, Anja Putz, Katharina Gentemann, Doreen Dube, Alyssa Willkun, Rebecca Susla und Yasemün Sengün eine Urkunde und eine Blume überreicht. Die sieben Schülerinnen der Klasse 10.3 des Berufsvorbereitungsjahres helfen jeden Donnerstag im Diakonietreff beim Elterncafé mit. "Die Schülerinnen kümmern sich liebevoll um die jungen Gäste, so dass sich die Mütter bei einer Tasse austauschen und ein wenig entspannen können", erklärt Petra Behrens-Schröter, Leiterin der Diakonie, in ihrer Dankesrede.

Anja Putz bedankt sich stellvertretend für ihre Klasse: "In den Ferien werden uns die Kleinen fehlen. Die Arbeit macht uns sehr viel Spaß."

Mandy Dettmann, Janna Knüsting und Chantal Nitschke sind Schülerinnen der Berufsfachschule Sozialassistenz und helfen in ihrer Freizeit ebenfalls beim Elterncafé. "Man muss dabei hervorheben, dass die drei jungen Mädchen helfen, obwohl es dafür keine Noten gibt und ihre freie Zeit dafür opfern", so Lehrerin Brigitte Kopp.

"Wir sammeln jede Menge Erfahrung für unseren Beruf und haben sehr viel Spaß an der Arbeit", erklärt Janna Knüsting. Außerdem sei die Zusammenarbeit mit den anderen Schülern hervorragend, so Knüsting weiter.

Salzgitter Zeitung: 17. Juni 2011, Salzgitter Lokales, Seite 19

Cafeteria im Diakonietreff

Pressemeldung aus der Salzgitter-Zeitung vom 14.03.2011
Pressemeldung aus der Salzgitter-Zeitung vom 14.03.2011

Schülerinnen der BBS-Fredenberg betreuen die Kinder.

Cafeteria im Diakonietreff verbindet Mütter, Beratung und Kinderbetreuung

Es duftet nach frischen Kaf­fee. Vera Eberlein serviert frisch gebackene Honigtorte. Arnela Gasi und ihrer Schwestern und Freundinnen lieben es donners­tags in der Cafeteria im DiakonieTreff zu sitzen, zu klönen und zu essen.

„Wir sind jeden Donnerstag da", lacht sie. „Es ist einfach su­per hier. Wir Mütter haben un­sere Ruhe, da wir wissen, die Kinder sind bestens betreut. Ein­fach klasse!" „Unsere Kinder können es kaum abwarten und fragen schon Anfang der Woche, wann es denn wieder hierher geht", stimmt Sanela Gasi zu. Die vier Frauen sind nicht die Einzigen, die das Angebot des DiakonieTreffs hier auf dem Schinkelweg 8 jede Woche ab 15 Uhr wahrnehmen. „Meistens ist das Haus brechend voll!" erzählt Leiterin Sabina Niebel. -

Ihr Konzept geht auf: Ein Cafe für alle, aber vorrangig für Müt­ter mit Migrationshintergrund oder ohne Ausbildung. Während der Öffnungszeiten werden die Kinder in einem Spielraum bes­tens betreut. Die Frauen können hier nicht nur Freunde treffen, sondern auch soziale Hilfestel­lungen entgegennehmen. Das Café ist ein Mikroprojekt das im Rahmen des Bundesprogramms "Stärken vor Ort" des Bundesmi­nisteriums für Familie, Senio­ren, und Jugend (BMFSF) durchgeführt wird. Die Maßnah­me wird aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union kofinanziert.

„Wir wollen damit zeigen, wir sind da. Wir schauen individuell, welche Mütter Unterstüt­zung brauchen", so Sabina Nie­bel. Sprachkurse, Umschulun­gen oder Hilfestellungen bei Be­werbungen oder Amtsgängen können in lockerster Atmosphä­re mit den Frauen besprochen werden. Katharina Maemeke be­rät die Frauen in vielen Lebens­lagen. Nicht erst einmal wurden in solchen Gesprächen echte Schätze zu Tage gebracht.

„Viele Frauen wissen gar nicht, welch ein Potenzial in ih­nen steckt", so Petra Behrens­Schröter, Leiterin der Diakonie Salzgitter. So zaubert Vera Eber-lein jeden Donnerstag bis zu fünf verschiedene Torten - ihre Spezialität: die Honigtorte! Ge­meinsam mit Brindusa Bobrys betreut sie die Cafeteria. „Wir wollen den Menschen zeigen, dass sie gebraucht werden. Und die Zusammenführung von ver­schiedenen Generationen klappt bestens", beschreibt Sabina Nie­bel.

Im Spielzimmer tummeln sich Kleinst- und Kinder bis 12 Jahren. Es wird Uno oder andere kreative Spiele gespielt. Brigitte Kopp und ihre bis zu zehn BBS­Mädchen betreuen bis zu 30 Kin­der. Die jungen Betreuerinnen sind Schülerinnen einer Berufs­vorbereitenden Klasse, sie haben keinen Hauptschulabschluss und lernen hier außerhalb der Schule das reale Leben. Auch die Mütter entdecken hier beim Spielen, was ihre Sprösslinge al­les können. „Es ist einfach be­merkenswert, wie friedlich hier alle miteinander umgehen und Spaß haben", erzählt Brigitte Kopp.

YW

 

Pressemeldung aus der Salzgitter-Zeitung vpm 14.03.2011

 
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