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Staryj Oskol

Schulpartnerschaft mit der Höheren Beruflichen Lehranstalt Nr.22 in Staryj Oskol / Russland

Entstehung der Schulpartnerschaft

Im Jahre 1988 gründeten die Städte Staryj Oskol / Russland und Salzgitter eine Städtepartnerschaft, aus der sich dann 1994 die Schulpartnerschaft zwischen der Höheren Beruflichen Lehranstalt Nr. 22 in Staryj Oskol und den Berufsbildenden Schulen Salzgitter - Fredenberg entwickelte. Diese Partnerschaft wird 1995 als offizielle Schulpartnerschaft durch das Niedersächsische Kultusministerium anerkannt.

Lehreraustausch

Vorerst beschränkten sich die Partnerschaftsaktivitäten auf gegenseitige Besuche von Lehrerkollegen, Austausch von Lehrplänen und Unterrichtsmaterialien. Der Austausch der Lehrer und Lehrerinnen folgt seit 1994  in einem jährlichen Rhythmus. In einem Jahr kommen Kollegen/innen der russischen Partnerschule nach Salzgitter und im nächsten fährt eine Delegation der BBS Fredenberg nach Staryj Oskol.  Außer einem intensiven Austausch zu pädagogischen Themen beinhalten die Treffen immer ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, um die jeweils anderen Kultur und Geschichte mit ihren historischen Bräuchen und Lebensgewohnheiten besser verstehen zu lernen. So lernten die russischen Gäste deutsche Städte wie z.B. Berlin, Dresden, Weimar, Golar und Hannover kennen und die deutschen Delegationen besuchten außer Moskau und St. Petersburg auch beeindruckende historische Städte wie Wladimir und Suzdal.

Schüleraustausch

Im März 1998 kamen Vertreter der Volkswagen Coaching Gesellschaft mbH, der Salzgitter Stahl AG, der Alstom LHB GmbH und der Berufsbildenden Schulen Fredenberg überein, einen Austausch von Schülern und Auszubildenden als Gemeinschaftsprojekt durchzuführen. Die beiden größeren Firmen übernahmen jeweils zehn und die Alstom LHB GmbH fünf Praktikantenplätze für jeweils 4 Wochen. Es wurde vereinbart, den Praktikanten zur Deckung eines Teils der Aufenthaltskosten eine Vergütung zu zahlen. Ein Vertreter der Sparkasse Salzgitter, der nachträglich von diesem Projekt hörte, übernahm spontan einen weiteren Praktikantenplatz. 
Im April / Mai 1999 konnten wir  zum ersten Mal die Partnerschaftsaktivitäten mit Schülern  realisieren. Diese Gruppe leistete im Motorenwerk der Volkswagen AG in Salzgitter-Beddingen das 1. einmonatige Industriepraktikum ab. Seither besuchen uns jährlich fünf russische Schüler mit einer/m Lehrer/in als Begleitperson. Die russischen Schüler sind jeweils von Montag bis Donnerstag im Betrieb, am Freitag kommen sie zu einem Berufsschultag in  die Berufsbildenden Schulen Fredenberg.   1999 arbeiteten sie mit Schülern der Fachschule Sozialpädagogik an dem EXPO - Projekt "L(i)ebenswertes Salzgitter".
In den folgenden Jahren übernehmen Schüler/innen des Wahlpflichtkurses „Interkulturelle Erziehung“ der Fachschule Sozialpädagogik die intensive Betreuung der russischen Schüler im Nachmittags- und Abendbereich sowie am Wochenende . Sie organisieren ein umfangreiches Kultur- Sport- und Sightseeing-Programm und führen regelmäßig interkulturelle Begegnungsabende mit gemeinsamer Zubereitung von Mahlzeiten, gemeinsamen Spielen und Gesprächen durch. Mittlerweile fahren auch Schüler/innen des Wahlpflichtkurses zu Gegenbesuchen nach Staryj Oskol ,wie z.B. im Jahr 2005, 2006, 2007, 2008 und 2009.

Das Bosch- Projekt

Im Jahr 2000 konnte dieser Jugendaustausch erweitert werden. Das Projekt „Vergleich zwischen deutscher und russischer Erziehungsarbeit „ wurde von der Robert Bosch Stiftung finanziell unterstützt und so konnten 12 Auszubildende der Fachschule Sozialpädagogik Staryj Oskol im September besuchen. Im November 2000 erfolgte der Gegenbesuch von 12 russischen Schülerinnen.

Gemeinsame Projekte

Seit sich unsere Schule als EXPO - Schule qualifizieren konnte, beteiligte sich unsere Partnerschule an unseren ersten drei EXPO - Projekten ( Erschließung neuer Arbeitsplätze für Behinderte, Entwicklung von Computerlernspielen, Gestaltung von Spielplätzen ). Darüber hinaus wählte sie sich innerhalb des vorgegebenen Rahmens "Mensch - Technik - Umwelt" entsprechend ihrer Voraussetzungen weitere eigene Projekte.

 
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