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Berufliches Gymnasium Gesundheit und Soziales Schwerpunkt Sozialpädagogik

Ziele (Abschlüsse, Qualifikationen)

Das Berufliches Gymnasium Gesundheit und Soziales mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik führt zur allgemeinen Hochschulreife.

Die allgemeine Hochschulreife berechtigt zum Studium an allen Universitäten und Hochschulen.

Ausbildungsgang / Prüfung

Klasse 11 (Einführungsphase)

In der Einführungsphase wird der Unterricht im Klassenverband erteilt.

In der Einführungsphase sind die Schüler/innen verpflichtet, am Unterricht in Englisch teilzunehmen und, wenn sie keine zweite Fremdsprache im Sekundarbereich I in mindestens vier aufsteigenden Schuljahren erlernt haben, auch am Unterricht in Spanisch.

Nach Beendigung der Einführungsphase findet eine Versetzung in die Qualifikationsphase statt.

Klasse 12 und 13 (Qualifikationsphase)

In der Qualifikationsphase wird der Unterricht in Profil-, Kern- und Ergänzungsfächern in schulhalbjahresbezogenen Lerngruppen erteilt.

Profilfächer: Pädagogik/Psychologie, Betriebs- und Volkswirtschaft, Informationsverarbeitung, Praxis

Kernfächer: Deutsch, Englisch, Spanisch, Mathematik

Ergänzungsfächer: Biologie, Religion, Geschichte, Sport

Abiturprüfung

  1. Prüfungsfach: Pädagogik/Psychologie
  2. Prüfungsfach: Deutsch
  3. Prüfungsfach: Biologie
  4. Prüfungsfach: Betriebs- u. Volkswirtschaft
  5. Prüfungsfach (mündlich): Englisch, Spanisch oder Mathematik

Nach bestandener Abiturprüfung besitzen die Schüler/innen die allgemeine Hochschulreife.

Voraussetzungen

Klasse 11 (Einführungsphase)

Erweiterter Sekundarabschluss I oder ein anderer gleichwertiger Bildungsstand.

Klasse 12 (Qualifikationsphase)

Versetzung aus Klasse 11 oder

Fachhochschulreife, die an einer berufsbildenden Schule der Fachrichtung Gesundheit und Soziales erworben wurde, und Erlernen einer zweiten Fremdsprache im Sekundarbereich I in mindestens vier aufsteigenden Schuljahren bis zum 10. Schuljahrgang.

Berufliche Perspektiven/
Karrierechancen

Das Berufliches Gymnasium Gesundheit und Soziales mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik setzt einen Ausbildungsschwerpunkt in erziehungswissenschaftlichem und psychologischem Orientierungswissen.

Damit richtet sich diese Schulform an alle Schülerinnen und Schüler,

  • die ihre berufliche Zukunft im wachsenden Feld der sozialen Dienstleistungsberufe z.B. in Bereichen der Jugend- und Familienhilfe, der Heil- und Sonderpädagogik oder der psychiatrischen Beratung sehen.
    • und die sich mit der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) alle weiteren Bildungs- und Karrieremöglichkeiten an Hochschulen erschließen wollen

Aus der Presse:

  • Die Berufsaussichten sind in der Sozialen Arbeit sehr gut – SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen werden immer und in den unterschiedlichsten Bereichen gesucht. (Hochschule für angewandte Wissenschaften München, Juli 2013).

Mit Absolvierung des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales im Schwerpunkt Sozialpädagogik an den BBS Fredenberg erwirbt man neben dem Abitur, das zum Studium an allen Hochschulen berechtigt, die besten Voraussetzungen für eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich sozialer Berufe.

Besonderheiten

Mögliche Doppelqualifikation:

Wer begleitend zum Schulbesuch einen Praxisanteil von 600 Zeitstunden in sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern ableistet und nachweist, besitzt einen Bildungsstand, der dem erfolgreichen Besuch der Berufsfachschule Sozialpädagogischer Assistent/in entspricht. Damit ist auch ein direkter Einstieg in die Ausbildung zum/r Erzieher/in möglich.

In der Sozialpädagogik steht der Mensch mit seinem Denken, Fühlen und Handeln im Mittelpunkt. Sie will die Eigenverantwortung eines jungen Menschen und damit seinen selbstständigen Umgang mit unterschiedlichen Lebenslagen in der Gesellschaft professionell stärken. Sowohl durch die Vermittlung fachlicher Inhalte und Methoden als auch durch den Bezug zur Lebens- und Arbeitswelt leistet der Bildungsgang einen wesentlichen Beitrag zum Erwerb von Grundfertigkeiten für Studium und Beruf. Die Verbindung von Theorie und Praxis ist charakteristisch, so sind Fragen der pädagogischen, psychologischen und handlungsorientierten Praxis zum einen Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit geeigneten Theorien, zum anderen beziehen sich die vermittelten Theorien auch immer auf deren konkrete Anwendung. Bezüge zur beruflichen Praxis können z. B. durch Projekte, Exkursionen und Hospitationen hergestellt werden.

Förderung

Der Schulbesuch kann nach den jeweils im Einzelfall geltenden Bestimmungen, z.B. nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAFöG), gefördert werden. Nähere Auskünfte erteilen die örtlichen Ämter für Ausbildungsförderung.

Beratung

Telefonische und persönliche Beratungen für die Aufnahme erfolgen donnerstags von 13.15 – 14.45 Uhr (Schulferien ausgenommen) in den Berufsbildenden Schulen Fredenberg.
Um telefonische Anmeldung unter 05341 839-7301 wird gebeten.

Informationen im Überblick

Alle Informationen finden Sie auch in unserem Flyer zum Download.

Anmeldung

Für Ihre Bewerbung benötigen Sie ein Anmeldeformular, das Sie im Sekretariat der Berufsbildenden Schulen Fredenberg oder in unserem Downloadbereich erhalten. Anmeldeschluss ist jeweils der 20. Februar vor Schulbeginn. Spätere Anmeldungen können in Einzelfällen berücksichtigt werden.

Bildrechte

Headerbild – ©Robert Kneschke/ Adobe Stock
Textbild -©tomertu/ Adobe Stock

BERUFSBILDENDE SCHULEN FREDENBERG || Hans-Böckler-Ring 18-20 || 38228 Salzgitter || Telefon: 05341 839-7300